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Meine Mama ist die beste

Hallo meine Lieben, Ich sitze hier gerade in einem Kaffee. Hier gibt es den wohl trockensten Bienenstich der ganzen Welt und ich warte auf meine Mama. Die hat nämlich gerade ein Vorstellungsgespräch. Meine Mama ist inzwischen 47. Sie ist schon farbenblind zur Welt gekommen und sieht alles nur in verschiedenen Graustufen. Ich glaube das ist leichter als irgendwann farbenblind geworden zu sein. Was man nicht kennt, kann man ja schließlich auch nicht vermissen. Nach der Schule hat sie eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin gemacht und dann noch kurz dort gearbeitet. Mit 22 hat sie meinen Papa geheiratet und ist zu ihm in unser heutiges Haus gezogen. Mein Papa hat die Firma von seinem Papa übernommen, als der gestorben ist. Meine Mama hat dann bei ihm in der Firma die Buchhaltung übernommen. Kurz danach war dann auch schon ich da. Mama hat dann weiterhin im Büro gearbeitet, aber eigentlich war sie zu diesem Zeitpunkt schon Hausfrau und Mutter, und das Hauptberuflich. Zwei Jahre später kam dann meine Schwester. Wir waren jeden Sonntag bei meinen Großeltern mütterlicher Seite zum Kuchenessen. Irgendwann in den nächsten drei Jahren ist dann Ihre Mutter gestorben. Leider kann ich mich nicht an meine Oma erinnern, aber auf den Fotos die ich habe sieht sie wie eine Oma aus. Liebevolle Augen, und ein wunderbares freundliches Lächeln. Dann kam meine kleinste Schwester zur Welt. Meine Mama hatte also 3 Kinder und meinen Papa zu versorgen und gleichzeitig musste sie sich um das große Haus und den riesigen Garten kümmern. Nicht zu vergessen unsere vielen Haustiere, um die wir Kinder uns ja kümmern wollten. Jetzt sind wir dann so langsam aus dem Haus. Meine kleine hat noch ein Jahr und dann ist sie auch mit der Schule fertig. Auf jeden Fall hat sich meine Mama Gedanken gemacht, was sie denn nun machen soll. Zu der Zeit hat sie dann auch ihren Optiker kennengelernt. Meine Mama braucht nämlich eine Lupenbrille, damit sie ganz normal die Zeitung lesen kann. Das hängt aber auch mit ihrer starken Weitsichtigkeit zusammen. Dieser Optiker kennt sich allerdings ganz gut mit solchen Sachen aus und hat ihr dann erzählt es gibt in Nürnberg eine Sehbehindertenschule. Dort bilden die auch blinde Menschen und Kinder aus. Meine Mama hat sich dann dort mal angemeldet und heute steht sie kurz vor ihrem Staatsexamen zur Physiotherapeutin. In diesen drei Jahren ist sie jede Woche mit dem Zug von uns nach Nürnberg und wieder zurück gefahren. Es fiel ihr mit der Zeit immer schwerer von uns weg zu fahren, aber sie hat das ganz hervorragend hinbekommen. Ich möchte mich kurz bei ihr bedanken. Es war eine wunderschöne Kindheit. Ich bin froh, das ich jeden Tag so viel Zeit mit dir verbringen durfte und das du so gut kochen kannst. Ich bin stolz auf dich, weil du so ein Streber bist und dass du das alles so durchgezogen hast. Und ich bin stolz auf dich, weil du deinen eigenen weg gehst, egal was passiert. Ich bin mir sicher, das du die tollste Mama der Welt bist (keine Angst, eure Mamas kommen gleich nach meiner Mama). Ich finde dich toll. Also dann... Bis bald
29.5.12 15:25


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Mal anfangen...

Hallo meine Lieben, ich muss sagen, ich schreibe heute zum aller ersten Mal einen Blog und hab mir wirklich Gedanken gemacht über was ich denn nun schreiben soll. Jetzt fange ich halt einfach mal an, indem ich mich vorstelle. Mein Name ist Lina. Ich bin 22 Jahre alt und wohne im wunderschönen Allgäu. Meine Kindheit war toll. Ich war viel draußen an der frischen Luft und hab gerne gespielt. Am liebsten mit meinen zwei kleinen Schwestern. Die sind toll... und beide so hübsch. Ich bin total stolz auf die beiden. Aber Ihr sollt ja erstmal mich kennen lernen. Also wir waren gerne draußen. Dazu muss man sagen hier bei uns ist es sehr ländlich. Wir haben einen riesengroßen Garten und ein paar Häuser gibt es einen großen Bauernhof. Die hatten damals auch Pferde und wir sind öfter zum reiten dort gewesen. Klar gab es auch immer mal wieder eine Schramme, aber ich denke das ist ganz normal und gehört zum Kind sein einfach dazu. Heute ist das ja ganz anders... Das arme kleine Kind könnte ja mit Bakterien in Berührung kommen und sein Immunsystem stärken. Jede kleine Bakterie ist ja schließlich böse... Alles quatsch meiner Meinung nach. Die Schulzeit war ja nicht so der Brüller. Die Grundschule war ganz ok. Nix besonderes. Die Realschule war da schon anders. In meiner ganzen Zeit dort wurde ich gemobbt. Man muss dazu sagen, das ich sowieso schon ein sehr schüchternes Mädchen war und das hat mir den Rest gegeben. In der siebten Klasse habe ich meine beste Freundin kennengelernt. Die ist auch heute noch meine beste Freundin. Eine bezaubernde Frau und genauso hübsch und nett wie meine beiden Schwestern. Nach der Realschule bin ich auf die FOS gewechselt, anstatt eine Ausbildung zu machen, was hauptsächlich daran lag, das ich nicht gerade die beste Schülerin war und auch ehrlich gesagt zu faul um Bewerbungen zu schreiben. Da ich allerdings auch nicht vorhatte zu studieren, war das also auch reine Zeitverschwendung. Mit gaaanz knapp bestandenem Fachabitur habe ich eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau angefangen. Nur irgendwie bin ich da mit einem völlig falschen Berufsbild rein gegangen. Ich dachte doch allen Ernstes, dass man nach 1,5 Jahren mehr können sollte als Rechnungen zu sortieren, kontrollieren und Ware in Regale einzuräumen. Zu der Zeit habe ich dann auch meine "große Liebe" kennengelernt, wie ich dachte. Er kam aus Aachen und war total lieb zu mir und sah auch noch gut aus. Das ist ja nun doch ziemlich weit... mehr als 600 Km. Schlau wie ich damals war habe ich erstmal mein Hirn ausgeschalten, meine Ausbildung abgebrochen und meine Familie zurückgelassen. Vor circa zwei Monaten hatte mein Papa dann einen Herzinfarkt. Keine Angst es geht ihm wieder gut, wenn man das so sagen kann. Ihr könnt euch bestimmt alle vorstellen, welche Sorgen, Ängste und Vorwürfe ich mir machte. Tjaaa... meine "große Liebe" konnte das nicht. Wäre ja alles gar nicht so schlimm. Also wieder kündigen, arbeit aufgeben, und ja auch einen Teil meiner Familie zurücklassen. Aber wie ich zugeben muss, den weniger wichtigen. Jetzt wohne ich wieder bei meinen Eltern und suche mir mal wieder Arbeit. Inzwischen bin ich auch auf die tolle Idee gekommen eine Ausbildung zu machen. Am liebsten zur Konditorin. Bewerbungen sind raus. Mal abwarten. Also dann bis bald =D
24.5.12 14:05





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